4 Schritte zum Erfolg !


Also...alle Theorien aussen vor gelassen.

Irgendwann nach dem Winterschlaf beginnen die Männchen den Weibchen nachzustellen.
Sie versuchen ständig von hinten über die Weibchen zu steigen.

Hierbei versuchen sie mittels Nackenbiss das Weibchen zu fixieren.

Die erste Zeit hatten meine Weibchen aber keine Lust darauf und weigerten sich. irgendwann sind dann aber auch sie in Stimmung...Tage, vielleicht ein zwei Wochen später.
Es erfolgt also der Biss...meistens schiebt ER das Weibchen in eine Ecke, wo SIE nicht so leicht weg kommt. Parallel versucht er seinen Schwanz unter den des Weibchens...ihm ist dabei egal..ob er rechts oder links unter den Schwanz des Weibchens kommt...denn er hat ja ZWEI Penisse (rechts/links).

Ok..er hat es geschafft...so weit zu kommen...nun kommt der PArt auf den er keinen Einfluss hat. Er versucht seinen Penis einzuführen...sobald er das schafft bleiben BEIDE absolut regungslos liegen...

nach ca. 3-5 Minuten trennen sie sich...



und absolute Ruhe kehrt ins Terrarium ein.

Wenige Wochen später sieht das Weibchen dann etwas unförmig aus.

oder halt so

Wie man auf dem linken Bild sieht, hat das Weibchen durch all die Bisse "Federn" gelassen.
Mit einem dicken Bauch fällt ihr das bewegen sichtlich schwerer....aber sie arbeitet jetzt an ihrem Nest. Spätestens ca 10 Tage bevor sie die Eier legt beginnt sie den von Ihr ausgewählten Ablageplatz in ein ECHTES Nest umzubauen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich auch die Männer umgesetzt.
Hierzu schleppt sie alles was sie für ein gutes Nest braucht hinein. Bei mir haben sie, wie das ganze Jahr lange Höhlengänge, die in einer Höhlenkammer enden.
Mein eines Weibchen hat sage und schreibe über 5 kg Heu in ein die Höhle geschleppt. Als ich mir das mal angeschaut habe war ich erstaunt, wie fest die "verkleideten Wände sind. Die letzten Tage bewohnt sie nun diese Kammer und bringt diese auf Temperatur. Hierzu trinkt sie sehr sehr viel und scheidet das Wasser /Urin im inneren des Nestes wieder aus. Das Heu fängt nun an zu gähren.
Der von mir eingebaute Temperaturfühler zeigt permanent die gleiche Temperatur, 32 knapp 32 Grad. Eine Rückfrage bei einem amerikanischen Züchter bestätigte mir diese hohe Temperatur.
Die Luftfeuchtigkeit lag immer um die 80-90%.

Irgendwann zieht sie sich dann in den frühen abendstunden zurück und legt ihre Eier ab. Ziemlich erschöpft kam sie am nächsten Tag aus der Höhle. Draussen legte sie noch zwei Eier, die sie aber blitzschnell selber frass. Anscheinend konnte oder wollte sie die nicht mehr im Nest ablegen.

Als ich das Nest dann öffnen wollte wurde ich sofort heftigst von ihr angegriffen.
Aber ich hab sie einfach umgesetzt...

Ich war dann mehr als erstaunt...wieviel in diese "Wohnhöhle" passt.
Mehr als 52 Eier hatte sie gelegt.

und


Das wars nun...das ERSTE Gelege !