Zwerggürtelschweife
-Cordylus tropidosternum-


Anmerkung: November 2008 zu Thorsten gezogen.

Der Lebensraum der Gürtelschweife erstreckt sich von Süd- bis Ostafrika.

Linkes Foto zeigt ein adultes Tier...rechts ist ein ein Tag altes Baby zu sehen.

Zur Grösse:

Die Grösse sollte bei adulten Tieren um die 17 bis 18 cm liegen. Weibchen sind meist etwas kleiner. Bei mir haben fast alle die gleiche Grösse.

Temperaturen und Feuchtigkeit:

Die Temperaturen reichen im Sommer von ca. 30 bis 40C°, wobei die Luftfeuchtigkeit recht hoch ist. In den Wintermonaten (Juni,Juli,Aug.) reichen die Temperaturen von 20-25C°, hier ist die Luftfeuchtigkeit eher niedrig. Durch die Veränderung der Sprühgewohnheiten ist das leicht zu simmulieren.

Wie sieht die Landschaft aus:

Die Zwerggürtelschweife leben in Hochlandsavannen. Mit Vorliebe wählen sie hohle Stämme, die ihnen Schutz vor Wetter und Raubtieren bieten. In Gebieten mit kargen Baumbestand, in den Dornsavannen, findet man sie auch unter Steinen und Felsen.
Im Terrarium sollten also genug Versteckmöglchkeiten vorhanden sein. Auch klettern tun sie sehr gerne. Das Männchen sucht sich bei mir immer den höchsten Platz...Beim Bau habe ich diese Vorliebe berücksichtigt, so dass er einen eigenen Stein bekommen hat...siehe Bild eins.
Das ist nun das neue Terrarium von den Kleinen (200x100cm)

Verhalten:

Bei mir sind es sehr gesellige Tiere....sie haben zwar eine klare Rangordnung. Die Beissereien die es ab und zu gibt hängen meistens mit der Balz zusammen. Wobei ich hier festgestellt habe, dass es oft die Weibchen sind die sich beissen.
Nachwuchs fange ich meistens raus, wobei ich noch nie gehört habe, dass es Verluste zu beklagen gab.

Sie sind leicht scheu..aber sehr neugierig.

Zucht:

Die Zucht ergibt sich bei mir automatisch. Habe regelmässig Nachwuchs. Jedes Weibchen bringt fast zeitgleich (innerhalb einer Woche) 2 lebende Jungen zur Welt. Die genauso aussehen wie die Grossen...nur in Mini.

Futter:

Sie fressen alles was sie überwältigen können. Ausgewachsene schaffen grosse Heuschrecken...jedoch sind auch ihnen mittlere lieber. Auch kleingeschnittenes Obst finden sie ok....aber nur selten.

Wenn die Ernährung nicht stimmt bringen die Weibchen schwache Jungen auf die Welt...die dann schon bald sterben oder gar tot geboren werden. Eine gute Ernährung ist also unerlässlich. Auch Vitamine und und Calcium (z.B. durch corvimin cvt) können extra gegeben werden.

Hier der reptilientypische Paarungsbiss